EMALAMA RAIDHO KIDS

Resilienz stärken und emotionale Intelligenz steigern

Meine Arbeit und mein Leben im ULRICHSHOF inmitten der Natur, den Tieren und den Menschen. Es begann wie in jedem Märchen mit „Es war einmal“.

ULRICHSHOF Wohlgefühl 2024

„Drei Dinge musst du beherzigen:
Kinder, Geschichten und die Erinnerung.

Die Kinder sind das Wichtigste. Sie sind die Zukunft dieser Erde und sie erfüllen jeden noch so kleinen Raum mit Leben und Freude. Gib ihnen genug Platz zum Toben, Spielen, Ausprobieren und Ausruhen. Schenke ihnen Abwechslung, Erlebnisse und Träume.

Energie der begeisterung. Mut. Achtsamkeit. Leichtigkeit. Akzeptanz. Motivation. Anmut

Resilienz

  • Einblick in Emmy Werners Forschung

    1950 begann die US Psychologin Emmy Werner eine 40 Jahre währende Langzeitstudie auf der hawaianischen Insel Kauai, bei der sie 686 Kinder auf ihrem Weg ins Erwachsenleben begleitete.

    Die Kauai-Studie, eine wegweisende Längsschnittstudie, erstreckte sich über mehr als 40 Jahre und konzentrierte sich auf die Entwicklung von 698 Kindern, die im Jahr 1955 auf der Hawaii-Insel Kauai geboren wurden. Dieses Forschungsprojekt setzte sich das Ziel, die langfristigen Konsequenzen von Belastungen vor, während und kurz nach der Geburt zu beurteilen. Emmy E. Werners Team verfolgte dabei einen umfassenden Ansatz, indem sie die Kinder bzw. Erwachsenen in verschiedenen Lebensphasen, nämlich in der pränatalen Entwicklungsperiode sowie im Alter von ein, zwei, zehn, 18, 31 bzw. 32 und 40 Jahren, untersuchten.

    Die Studienleiter beurteilten 201 Kinder als "hochgradig gefährdet", da sie perinatalem Stress ausgesetzt waren, in dauerhafter Armut lebten oder Eltern hatten, die nicht mehr als acht Jahre zur Schule gegangen waren. Zusätzlich wurden Kinder in einer Umgebung von Streit, Scheidung, Alkoholismus der Eltern oder Geisteskrankheit als gefährdet eingestuft. Beeindruckend war die Erkenntnis, dass ein Drittel der Kinder aus dieser Hochrisikogruppe zu "fähigen jungen Erwachsenen heranwuchs, die keine ernsthaften Lern- oder Verhaltensstörungen im Kindes- oder Jugendalter zeigten" (siehe Werner 1989, S.120).

     

    7 Säulen der Resilienz

     

    Wichtige Voraussetzung für eine gute Resilienz ist eine stabile und vertrauensvolle Beziehung zu mindestens einer Bezugsperson sowie ein verlässliches Netzwerk innerhalb Familie, Freundschaft oder Nachbarschaft. Für das Trainieren der persönlichen Resilienz hat sich das Sieben-Säulen-Modell bewährt, weil es verständlich und gut anwendbar ist – sowohl im Rahmen einer Psychotherapie als auch in der persönlichen täglichen Reflexion.

    Optimismus

    Die erste Säule beschreibt eine gesunde mentale Grundhaltung. Dahinter steht der Gedanke, dass schon alles gut werden wird – aber nicht von Zauberhand, sondern durch das bewusste Steuern der eigenen Betrachtungsweisen und Handlungen. Statt sich auf die Probleme zu fokussieren, geht es darum, in Lösungen zu denken und an Lösungswege zu glauben. Wer zu ängstlichem Verhalten neigt, kann sich in kritischen Situationen zunächst ein Worst-Case-Szenario ausmalen und dessen Eintreten dann auf Wahrscheinlichkeiten abklopfen – sie sind in den meisten Fällen verschwindend gering. Das nimmt die Angst und macht den Kopf frei für Lösungen.

    Akzeptanz

    Es gibt Dinge im Leben, die sind nun einmal so. Unabänderlich und endgültig, wie der Tod, eine chronische Erkrankung oder eine Trennung. Da hilft es nicht, die Tatsachen zu ignorieren oder zu leugnen. Sich selbst mit seinen Ängsten, seiner Ohnmacht oder Hoffnungslosigkeit zu konfrontieren, um dann die Situation zu akzeptieren, ist ein wichtiger Prozess. Er ist Voraussetzung dafür, das eigene Leben – trotz des Verlustes oder der widrigen Umstände – sinnstiftend zu gestalten. Auch gegenüber Mitmenschen lohnt sich eine grundsätzliche Haltung der Akzeptanz, weil es offene, vorurteilsfreie und wertfreie Begegnungen ermöglicht.

    Lösungsorientierung

    Hier geht es darum, bewusst die Perspektive zu wechseln und beim Auftreten eines Problems nicht ad hoc in routinierte, schlechte Verhaltensmuster zu verfallen. Stattdessen ist es das Ziel, Handlungsspielräume auszuloten, neue Handlungsmuster zu entwickeln, sich selbst herauszufordern und manchmal sogar zu überfordern. Wer so eigene Lösungen entwickelt und Entscheidungen trifft, stärkt das Urvertrauen in sich selbst. Dazu gehört auch der Mut, Irrwege als solche zu akzeptieren und zu verlassen.

    Aufgabe der Opferrolle und Selbstwirksamkeit

    Viele Menschen in der Krise geben sich der Hoffnungslosigkeit hin und sehen sich in der Opferrolle. Das Unglück bricht über sie hinein und sie lassen es geschehen. Seien es Stress, Beziehungsprobleme, berufliche Über- oder Unterforderung oder eine ernsthafte Krankheit – wer die Krise kommen sieht, kann proaktiv dagegen ansteuern. Die Erkenntnis, dass Selbsthilfe wirklich hilft, führt zu mehr innerer Stärke und mehr Selbstbewusstsein. Und es ermöglicht eine Persönlichkeitsentwicklung, die neue Chancen öffnet. Positiv verstärkend wirkt, wenn das Umfeld das neue Verhalten wahrnimmt und das entsprechend lobend zurückspiegelt.

    Eigenverantwortung

    Hier geht es darum, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen – und weder, die Schuld an der Situation anderen zuzuschreiben, noch darauf zu warten, dass irgendein Retter kommt. Jeder hat die Möglichkeit, seine Art der Reaktionen auf bestimmte Umstände zu regulieren, zu kontrollieren und zu steuern. Wer sich zudem bewusst macht, was ihm guttut, kann dieses gezielt einsetzen: seien es ein ausgeglichener Biorhythmus, Achtsamkeitsübungen für die Seele oder eine Auszeit.

    Netzwerkorientierung

    Wer Teil einer Gruppe ist, fühlt sich nicht allein. Ziel ist es, ein persönliches Umfeld zu schaffen aus Familie, Partnerschaft oder Freundschaft, in der jeder so sein kann, wie er ist. Wer sicher gebunden ist, darf sich im vertrauten Kreis fallen lassen, schwach sein, Kraft tanken und daraus Stärke ziehen. Das soziale Netzwerk greift im Idealfall immer dann, wenn es zur Konfrontation mit persönlichen Risikofaktoren und Stresssituationen kommt. Es bietet Hilfe an oder kann um Hilfe gebeten werden – und es ist keine Frage des Stolzes, die Hilfe anzunehmen. Intensive Beziehungen zu anderen Menschen stärken die mentale Widerstandskraft.

    Zukunftsplanung

    Nach vorne zu blicken heißt, das Geschehene hinter sich zu lassen. Seelisches Leid, Erkrankung, Mobbing oder anderer Widrigkeiten der Vergangenheit sollten die Zukunft nicht mehr beeinflussen. Resiliente Menschen haben Fähigkeiten entwickelt, mit Schwierigkeiten so umzugehen, dass sie sie zwar im Sinne einer Lösungsfindung vorantreiben, aber nicht nachhaltig negativ belasten. Die aktive Gestaltung der eigenen Zukunft ist sinnstiftend und befriedigend. Das bedeutet auch, offen für Veränderungen zu sein, flexibel auf neue Situationen zu reagieren und unbekannte Wege einschlagen zu wollen.

    Aber: Selbst „Resilienzprofis“ dürfen sich auch mal Momente der Schwäche oder Ratlosigkeit zugestehen und von der Realität überfordert sein. Die Kunst ist, diese Gefühle zuzulassen, um sich dann dem Ganzen hoffnungsvoll zu stellen.

     

     

     

     

Raidho Trainer & Coach Treffen 2024: MICHAELA LANKES - RAIDHO KIDS✩BLICKWINKEL✩

Raidho Trainer & Coach Treffen 2023: MICHAELA LANKES - RAIDHO KIDS✩DU BIST DER STERN✩

EMALAMA Raidho Kids Story

EMALAMA Raidho Kids in “Mein Landkreis Cham”

Schon als Kind habe ich meine schönsten Tage im Reitstall verbracht. Die Welt der Pferde lässt mein Herz noch immer in ihrem Takt schlagen. Und weil ich diese Momente für immer in meiner Erinnerung trage, möchte ich vielen neuen kleinen Abenteurern die gleichen herrlichen Augenblicke schenken. Ob wir die Pferde kennenlernen, den alten Porsche Master vom Opa starten und solange damit fahren, bis garantiert jeder dran war, ob wir uns im Matsch wälzen und einmal so richtig dreckig sein dürfen, ob wir im Zelt, im Kino oder bei den Ponys im Stall schlafen: Ein Tag mit den Kindern war erst dann perfekt, wenn wir alle uns wünschen, dass er niemals zu Ende geht. Und weil das ständig passiert, werden mir die Ideen für neue Abenteuer niemals ausgehen.

Wer tut, was er liebt, macht nicht nur sich selbst, sondern auch andere glücklich. Genau das ist mir die Größte Freude. Das Strahlen in ihren Augen, wenn wir gemeinsam losziehen: Das alles ist der schönste Beweis, dass Glück und Liebe, die ich von den Kindern zurückbekomme, das Wertvollste der Welt sind. Alles darf, nichts muss: Meine Arbeit mit den Kindern und den Pferden ist so individuell wie die Kinder und die Pferde selbst.

Wenn wir Kinder im Stall bei den Pferden beobachten. Es ist immer wieder faszinierend, wie glücklich sie sind, wie die Augen strahlen. Treten ein, tauchen ab, sind sofort in der Welt der Pferde. Selbst Kinder mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung sind in Lichtgeschwindigkeit frei. Die Faszination Pferd, frei sein, entspannt sein, gelöst sein, macht glücklich.

Für das Programm EMALAMA RAIDHO KIDS habe ich eigene und außergewöhnliche Erlebnisse, ja richtige Abenteuer entwickelt. Immer im Fokus stehen dabei die individuell persönlichen Erfahrungen und die Teamaktivitäten. Team Kinder/Pferde oder aber auch Team Kind/Pferd Einzeln oder in der Gruppe oder auch in ihrer Herde, in ihrer Familienbande.

Bei EMALAMA RAIDHO KIDS geht es um Spiel und Spaß, Freude, Freiheit und Leichtigkeit, um neue Eindrücke und Sinneserfahrungen und darum einfach man selbst zu sein. Mit Freude lernen, für die Schule und noch wichtiger fürs Leben. Die Gefühle der Kinder sind genauso komplex wie die von uns Erwachsenen, nur haben wir gelernt, damit umzugehen. Positiver Umgang mit Gefühlen und Situationen zu lernen, Gefühle zu zeigen, Gefühle mitzuteilen. Eine für Kinder verständliche Strategie im Umgang mit Gefühlen lernen. Gesunde, wertschätzende Beziehungen aufzubauen, weniger Verhaltensprobleme aufgrund von Angst, Enttäuschung und Wut – Herausforderungen des Lebens mit positiven Gewohnheiten gegenübertreten. Echt und authentisch zu sein, stark und selbstbewusst. Mit dem Programm EMALAMA RAIDHO KIDS lernen Heranwachsende, mit Wahrnehmungen und Gefühlen besser klar zukommen. Die Resilienz wird gestärkt und die emotionale Intelligenz gesteigert.

 

Raidho Business

Teamtraining im ULRICHSHOF mit Alexandra Rieger, Gründerin RAIDHO Healing Horses

 
 

Sieben Bereiche meiner Arbeit

 

1 Energie der Begeisterung

 

Mit der Energie der Begeisterung den Kindern ein Erlebnis schenken.
Denn: Abenteuer und Aktion schaffen die Basis für eine Entfaltung der Persönlichkeit.

 

2 Mut

 

Mut haben zu wachsen, Veränderung, Nachdenken, Reflektieren

Dies ist ein von der Professorin Carol Dweck geprägter Begriff und ein Konzept, das mittlerweile von vielen Schulen eingeführt wird, um eine positive Einstellung zum Lernen zu fördern. Menschen mit einem wachstumsorientierten Selbstbild (im Gegensatz zu einem starren Selbstbild) sind überzeugt, dass sie ihre Leistungen mit Fleiß und Ausdauer verbessern können und dass Intelligenz kein festes, unveränderliches Persönlichkeitsmerkmal ist. Diese Menschen sind selbstbewusster und belastbarer. Das Arbeiten mit Pferden fördert ein wachstumsorientiertes Selbstbild und erinnert Kinder daran, wie wichtig es ist, Herausforderungen anzugehen.

 

3 Achtsamkeit

 
 

Im Hier und Jetzt sein!

Zahlreiche Studien haben belegt, dass Achtsamkeit, also die Fähigkeit, sich ganz auf den gegenwärtigen Moment zu konzentrieren, in direktem Zusammenhang mit dem seelischen und körperlichen Wohlbefinden steht. Achtsamkeit kann sich positiv auf unser Gehirn auswirken und dafür sorgen, dass die für Mitgefühl, Gedächtnis und Emotionsregulation zuständigen Hirnregionen besser miteinander vernetzt sind. Dies führt unter anderem zu weniger Stress, besserem Schlaf und aufmerksamerem Verhalten. Tagebuch schreiben oder malen ist bereits eine Achtsamkeitsübung. Kinder werden außerdem dazu angeregt, Meditation auszuprobieren. Verweilen, warten, Geduld und Ernsthaftigkeit.

4 Leichtigkeit

 

Meine Motivation, ich will glücklich sein!

Glücklich sein steckt an! Beispiel Glitzer: Lasst uns Glitzer verbreiten! Jeder, der schon mal mit Glitzer gespielt hat weiß, wie achtsam man damit umgehen muss, weil die Verbreitung unfassbare Ausmaße nimmt. Überall Glitzer und Funkel und Flimmer. Genau so möchte ich Glücksmomente verteilen. Herzlichkeit und Freundlichkeit. Studien mit Kindern haben gezeigt, dass ein Verhalten, das dem Wohlbefinden anderer zugutekommt, auch das eigene körperliche und geistige Wohlbefinden steigert. Diverse Methoden. Ein Lachen, ein Drücken, ein Augenblinzeln. Den Kindern nette Gesten ans Herz legen. Es regt sie zum Nachdenken darüber an, zu wem sie freundlich waren bzw. wer freundlich zu ihnen war und fordert sie auf, anderen auf verschiedene Arten zu helfen.

5 Akzeptanz

 

Dankbarkeit üben, dankbar sein, Dankbarkeit lernen, die Akzeptanz was ist und den Fokus auf glücklich sein richten. Ich bin dankbar!

Dankbar sein macht glücklich. Glücklich sein fördern.

Danke sagen, Dankbarkeit ausdrücken. Wertschätzung gegenüber Mensch, Tier und Natur lernen. Studien haben gezeigt, dass das Ausdrücken von Dankbarkeit mithilfe eines Tagebuchs nicht nur glücklicher macht, sondern auch eine ganze Reihe von körperlichen, psychologischen und sozialen Vorteilen mit sich bringt, einschließlich eines stärkeren Immunsystems, eines höheren Grads an positiven Emotionen sowie mehr Hilfsbereitschaft, Großzügigkeit und Mitgefühl. Dankbarkeit zu üben hilft Kindern, das Gute in ihrem Leben zu sehen und zeigt ihnen dabei, dass dieses Gute aus vielen verschiedenen Quellen kommen kann.

6 Motivation

 

Selbstwahrnehmung - ich darf ich sein!
Ich bin ich, alle anderen gibt es schon.
Positive und selbstbewusste Einstellung, ein dynamisches Selbstbild entwickeln.

EMALAMA unterstützt dies auf verschiedene Arten, indem es Kinder dazu ermuntert, sich täglich mit ihren Gefühlen auseinanderzusetzen. Kindern den Freiraum zu geben, der sie fördert ihre Selbstwahrnehmung und ihre wahren Gefühle zu zeigen. Motiviert und interessiert an Themen heranzugehen. Die Vielfalt an emotionalen Erfahrungen ist es, die uns letztendlich glücklich macht. Dies schafft den Mythos aus der Welt, dass Glück mit einem anhaltenden positiven Gefühlszustand einhergeht.

7 Anmut

 

Die Zeit, mit den Tieren in der Natur, ist ein wunderbarer Ausgleich zur Bildschirmzeit. Die Anmut der Pferde zieht Kinder durch ihren Ausdruck und ihre Schönheit in den Bann. Kinder werden durch und mit den Pferden von sozialen Medien und Online-Spielen abgelenkt, Aktivitäten, die nachweislich zu Stress und anderen psychischen Problemen beitragen. Bildschirmfreie Aktivitäten. Zurück in die Natur. die Schönheit der Natur erkennen. Das Spielen, Arbeiten und Lernen mit den Pferden regt mit zahlreichen Ideen für bildschirmfreie Zeit an.